Gesamtarchitektur der Praxis aus einem stabilen Erkenntniskern entwickeln
Die verschiedenen Texte einer Praxis sollten nicht unabhängig voneinander entstehen.
Ein Manifest, ein ausführlicher Grundlagentext, Praxisprinzipien, Homepage-Seiten, Patienteninformationen und spätere Veröffentlichungen können unterschiedliche Tiefen und Sprachen besitzen. Sie sollten jedoch aus demselben stabilen Erkenntniskern hervorgehen.
Die Arbeitsrichtung lautet deshalb:
1. zentrale Erkenntnisse und Haltungen sauber entwickeln, 2. ihre Beziehungen und Grenzen klären, 3. einen stabilen Wissenskern bilden, 4. daraus unterschiedliche Bausteine und Oberflächen ableiten, 5. Rückmeldungen aus der Anwendung wieder in den Wissenskern zurückführen.
Nicht viele voneinander getrennte Texte bauen, sondern einen tragfähigen Erkenntniskern, aus dem viele gute Texte entstehen können.
Dadurch bleibt die Praxis über verschiedene Medien hinweg erkennbar, ohne überall denselben Text zu wiederholen.