Die Wissensbasis ist das dauerhafte Werk – Publikationen sind Ableitungen
Langfristige Erkenntnisarbeit wird fragil, wenn Wissen hauptsächlich in einzelnen Büchern, Webseiten, Chats oder Dokumenten lebt.
Jede dieser Formen ist wertvoll, aber an einen bestimmten Zweck und eine bestimmte Zeit gebunden.
Der dauerhafte Kern ist deshalb die Wissensbasis.
Sie bewahrt:
- Erkenntnisse, - Definitionen, - Begründungen, - Gegenpositionen, - Versionen, - Quellen, - Beziehungen, - offene Fragen, - Entwicklungsschritte.
Publikationen greifen darauf zu und ordnen ausgewählte Inhalte für einen bestimmten Zweck neu.
Die Wissensbasis ist der dauerhafte Erkenntnisspeicher. Bücher, Webseiten und andere Formate sind unterschiedliche Fenster auf diesen Bestand.
Dadurch muss Wissen nicht für jedes neue Medium von Grund auf neu erfunden werden.