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ER-143 – Der Erkenntnisbaum folgt Gedanken – nicht der linearen Ordnung eines Buches

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Der Erkenntnisbaum folgt Gedanken – nicht der linearen Ordnung eines Buches

Ein Buch ist linear.

Ein Erkenntnisbaum ist vernetzt.

Deshalb soll die dauerhafte Wissensbasis nicht primär danach aufgebaut werden, wie ein bestimmtes Buch, eine Website oder ein Kurs gegliedert ist.

Sie soll danach aufgebaut werden, wie Erkenntnisse zusammengehören.

Dazu gehören beispielsweise:

- Fundament und Grundbegriffe, - Lehrsätze und Prinzipien, - Werkzeuge des Verstehens, - Metaphern und Schlüsselsätze, - Kritik und Gegenpositionen, - offene Fragen, - Anwendungen, - Querverbindungen zwischen Erkenntnissen.

Aus diesem kanonischen Bestand können später unterschiedliche lineare Produkte entstehen:

- Bücher, - Webseiten, - Patienteninformationen, - Fortbildungen, - Vorträge, - wissenschaftliche Texte.

Nicht der Baum wird nach dem Buch gebaut. Das Buch entsteht aus dem Baum.

Dadurch kann dieselbe Erkenntnis in verschiedenen Zusammenhängen verwendet werden, ohne mehrfach unabhängig gepflegt werden zu müssen.