Schlanker Arbeitskern – nur Regeln behalten, die Fehler verhindern
Ein lernendes System braucht nicht möglichst viele Regeln.
Es braucht wenige Regeln, die nachweislich wichtige Fehler verhindern.
Vor jedem größeren Arbeitsschritt genügen vier Fragen:
1. Was ist der aktuelle Stand? 2. Was ist gegenüber dem vorhandenen Wissen wirklich neu oder fehlt noch? 3. Welche konkrete Handlung folgt daraus? 4. Was muss gesichert werden, damit es beim nächsten Mal nicht verloren geht?
Daraus entsteht ein kurzer Arbeitszyklus:
Lesen → Abgleichen → Handeln → Sichern.
Neue Regeln werden nur aufgenommen, wenn ein wiederkehrender oder schwerwiegender Fehler dadurch tatsächlich verhindert wird.
Regeln, Ansichten und Werkzeuge, die nur aus Experimenten stammen und keinen dauerhaften Nutzen mehr haben, sollen nicht den aktiven Arbeitsbereich überladen.
So viel Struktur wie nötig. So wenig Prozesslast wie möglich.