Der öffentliche Wissensbaum zeigt Reifegrade statt Scheinfertigkeit
Ein lebendiges Erkenntnissystem muss nicht den Eindruck erwecken, alles sei abgeschlossen.
Öffentlich sichtbare Knoten können unterschiedliche Reifegrade besitzen:
- ausgearbeitet, - in Prüfung, - offen, - als Frage markiert, - als frühere Version nachvollziehbar.
Nicht alles muss fertig sein, damit der Baum wertvoll ist. Entscheidend ist, dass sichtbar bleibt, was gesichert, was vorläufig und was offen ist.
Neue Inhalte werden deshalb nicht unbemerkt überschrieben. Frühere Fassungen und Entwicklungsschritte bleiben nachvollziehbar.
Diese Transparenz stärkt Glaubwürdigkeit und macht die Wissensbasis zu einem sichtbaren Lernsystem statt zu einer statischen Selbstdarstellung.