Zentraler Verbesserungs-Backlog
Der Verbesserungs-Backlog sammelt Erkenntnisse darüber, wie das eigene Wissens-, Analyse-, Arbeits- und Pluginsystem besser werden kann.
Ein Analysefund ist nicht abgeschlossen, wenn lediglich festgestellt wurde:
„Das wäre eine gute Pluginidee.“
Er muss entweder einem bestehenden Verbesserungspunkt zugeordnet oder als neuer Verbesserungspunkt erfasst werden.
Kategorien
- Plugin / Software
- Prozess / Methodik
- Wissensarchitektur
- Automatisierung / Wiedervorlage
- Qualitätssicherung
Mindestinformationen je Verbesserungspunkt
- stabile ID,
- kurze Bezeichnung,
- Problembeschreibung,
- vorgeschlagene Verbesserung,
- erwarteter Nutzen,
- Herkunft: eine oder mehrere IN-Quellen bzw. Erkenntnisknoten,
- Priorität,
- Status,
- Abhängigkeiten,
- Wiedervorlage- oder Reviewregel,
- Umsetzungsnachweis,
- Wirkungsprüfung nach Umsetzung.
Statuskreislauf
IDEE → PRÜFEN → VORGESEHEN → UMGESETZT → WIRKUNG PRÜFEN → ABGESCHLOSSEN
Zusätzliche Zustände:
- ZURÜCKGESTELLT
- VERWORFEN
- MIT ANDERER IDEE ZUSAMMENGEFÜHRT
Mehrere Quellen, die dieselbe Verbesserung nahelegen, werden nicht unnötig als Dubletten angelegt. Sie werden als zusätzliche Herkunftsbelege an denselben Verbesserungspunkt gehängt.
Ein Backlog ohne Wiedervorlage ist nur besser organisiertes Vergessen.
Deshalb muss jeder offene Verbesserungspunkt durch eine Reviewregel wieder sichtbar werden.