Vollständigkeit als dynamischer Prozentwert
Die Vollständigkeit einer Quellenanalyse wird aus den aktuell verpflichtenden Prüffeldern berechnet.
Beispiel:
- 15 von 15 Feldern geprüft = 100 %
- ein neues 16. Prüffeld wird ergänzt
- bisherige Quellen besitzen dort noch keinen Prüfnachweis
- ihre aktuelle Vollständigkeit beträgt nun 15/16 = 93,75 %
Damit wird unmittelbar sichtbar, welche Quellen Nachprüfbedarf haben.
Vollständigkeit ist kein Etikett, sondern eine berechenbare Eigenschaft des aktuellen Prüfrasters.
Alte Quellen verlieren dadurch nicht ihre historische Bearbeitung. Sichtbar wird lediglich, welche heute verfügbaren Prüfperspektiven damals noch nicht angewendet wurden.
Die Prozentzahl ermöglicht Priorisierung:
- sehr niedrige Werte zeigen früh oder nur grob bearbeitete Quellen,
- hohe Werte mit einzelnen Lücken eignen sich für gezielte Nachprüfung,
- 100 % bedeutet: alle aktuell verpflichtenden Prüffelder wurden dokumentiert geprüft.
Zusätzlich darf intern gespeichert werden, mit welchem Stand des Prüfrasters eine Prüfung durchgeführt wurde. Für die praktische Steuerung ist jedoch der aktuelle feldbezogene Vollständigkeitsgrad maßgeblich.