Präzisionsmedizin beginnt mit Bedeutung, nicht mit Datenmenge
Präzisionsmedizin wird nicht automatisch präziser, nur weil mehr Daten erhoben werden.
Präzision entsteht dort, wo relevante Informationen:
- korrekt erhoben, - miteinander verbunden, - im zeitlichen Verlauf betrachtet, - im individuellen Kontext interpretiert, - und für konkrete Entscheidungen genutzt werden.
Mehr Daten sind nicht automatisch mehr Erkenntnis.
Ein kleiner, gezielt gewählter Datensatz kann medizinisch wertvoller sein als eine große Menge unverbundener Messwerte.
Die entscheidende Frage lautet:
Welche Information verändert unser Verständnis oder unsere Entscheidung?
Damit verbindet Präzisionsmedizin Messung, Bedeutung und Rückkopplung zu einem lernenden Prozess.