Funktionelle Messungen dienen der Rückmeldung, nicht der Datenproduktion
Funktionelle Messungen, Telemetrie und wiederholte Beobachtungen können Entwicklungen sichtbar machen, die in einzelnen Momentaufnahmen verborgen bleiben.
Ihr Wert liegt jedoch nicht in der Menge der Daten.
Sie sind sinnvoll, wenn sie helfen:
- Veränderungen über die Zeit zu erkennen, - Wirkung und Nebenwirkung von Maßnahmen sichtbar zu machen, - Belastung und Erholung zu unterscheiden, - Anpassungsfähigkeit einzuschätzen, - frühe Verschlechterungen oder günstige Entwicklungen zu erkennen, - therapeutische Entscheidungen gezielter anzupassen.
Ohne Rückmeldung keine Steuerung.
Gleichzeitig gilt:
Messung ist kein Selbstzweck.
Ein Wert wird erst medizinisch relevant, wenn klar ist, welche Frage er beantwortet und welche Bedeutung seine Veränderung im Kontext des Menschen besitzt.