Gemeinsame Entwicklungen können Komplexität ordnen
Bei komplexen gesundheitlichen Situationen nimmt die Zahl von Befunden, Diagnosen und Fachperspektiven häufig zu, ohne dass automatisch mehr Orientierung entsteht.
Eine zusätzliche Betrachtungsebene fragt deshalb:
Welche gemeinsamen funktionellen Entwicklungen verbinden die Beobachtungen?
Dazu können je nach Situation beispielsweise Veränderungen von Entzündungsaktivität, Energieverfügbarkeit, Erholung, Belastbarkeit, Stressverarbeitung, Anpassungsfähigkeit, Regulation oder biologischen Reserven gehören.
Die Aussage lautet ausdrücklich nicht, dass alle Krankheiten gleich seien.
Unterschiedliche Krankheiten können teilweise gemeinsame funktionelle Entwicklungen teilen.
Die biologische Komplexität verschwindet dadurch nicht. Aber ihre Beziehungen können verständlicher und mögliche Einflussrichtungen sichtbarer werden.
Die Komplexität verschwindet nicht. Aber sie ordnet sich.