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BM-040 – Menschenbild der Biologischen Medizin

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Menschenbild der Biologischen Medizin

Jede Medizin beruht – ausgesprochen oder unausgesprochen – auf einem Bild vom Menschen.

Die Biologische Medizin versteht den Menschen gleichzeitig als:

- lebenden Organismus, - komplexes dynamisches System, - lernendes und anpassungsfähiges Wesen, - Person mit eigener Erfahrung und eigenen Zielen, - soziales Wesen in Beziehungen und Lebensbedingungen, - Partner medizinischer Entscheidungen.

Der Mensch ist deshalb weder auf einzelne Organe noch auf Laborwerte, Diagnosen oder biologische Mechanismen reduzierbar.

Diese Sicht führt zu aufeinander aufbauenden Grundfragen:

1. Was kennzeichnet Leben und lebende Systeme? 2. Was bedeutet es, Mensch zu sein? 3. Was verstehen wir unter Gesundheit? 4. Was verstehen wir unter Krankheit? 5. Wie entstehen Entwicklung und Veränderung? 6. Was bedeutet Heilung und Rehabilitation? 7. Wie entsteht medizinische Erkenntnis? 8. Welche Rolle haben Arzt und Patient? 9. Was ist der Zweck medizinischen Handelns?

Wie wir den Menschen verstehen, bestimmt, was wir beobachten, welche Fragen wir stellen und welche Medizin daraus entsteht.

Das Menschenbild ist deshalb kein abstrakter Zusatz. Es bildet eine Grundlage für Diagnostik, Therapie, Prävention, Forschung und Begegnung.