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Eine lebendige Wissensbasis

Wissen bewahren. Zusammenhänge erkennen. Erkenntnisse gemeinsam weiterentwickeln.

Diese Wissensbasis ist ein wachsender Ort für Gedanken, Definitionen, Texte, Modelle und Werkzeuge, die über viele Gespräche, Beobachtungen und praktische Erfahrungen entstanden sind.

Sie wurde geschaffen, damit wertvolle Erkenntnisse nicht in einzelnen Dokumenten, Gesprächsverläufen oder Arbeitsständen verloren gehen.

Statt immer wieder neu zu beginnen, können Inhalte hier:

  • gesammelt,
  • geordnet,
  • geprüft,
  • miteinander verbunden,
  • weiterentwickelt,
  • und in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet werden.

Die Wissensbasis ist dabei kein abgeschlossenes Lehrbuch.

Sie ist ein lebendiges Erkenntnissystem.


[Hervorgehobener Leitsatz]

Nicht der einzelne Text ist das eigentliche Werk.
Das eigentliche Werk ist die geordnete, nachvollziehbare und weiterentwickelbare Erkenntnis.


Warum diese Wissensbasis entstanden ist

Viele wichtige Gedanken entstehen nicht in einem einzigen Moment.

Sie entwickeln sich.

Ein erster Gedanke wird formuliert, später präzisiert, durch ein Beispiel verständlicher gemacht, kritisch hinterfragt oder in einen größeren Zusammenhang eingeordnet.

In klassischen Dokumenten entstehen dabei häufig mehrere Fassungen:

  • alte Texte,
  • neue Texte,
  • Gesprächsnotizen,
  • Entwürfe,
  • Zusammenfassungen,
  • Formulierungsvarianten,
  • kritische Einwände,
  • offene Fragen.

Oft ist später kaum noch nachvollziehbar:

  • Welche Fassung war die aktuellste?
  • Welche Formulierung war besonders treffend?
  • Was wurde bereits übernommen?
  • Was wurde verworfen?
  • Welche Gedanken gehören zusammen?
  • Wo wurde ein Thema später weiterentwickelt?

Diese Wissensbasis soll genau dieses Problem lösen.

Sie bewahrt nicht nur Ergebnisse.

Sie bewahrt auch die Entwicklung der Erkenntnis.


Ein Baum für lebendiges Wissen

[Visualisierung oder Kachelbereich: „Der Wissensbaum“]

Die Inhalte werden nicht als endlose Liste abgelegt.

Sie bilden einen Baum.

Auf der obersten Ebene stehen wenige, übersichtliche Hauptbereiche. Beim Öffnen eines Bereichs werden die unmittelbar dazugehörigen Unterthemen sichtbar. Von dort aus kann man sich Schritt für Schritt weiter in die Tiefe bewegen.

So bleibt die Übersicht erhalten, auch wenn die Wissensbasis wächst.

Ein Gedanke besitzt dabei einen festen Heimatort.

Er kann gleichzeitig mit anderen Themen und Anwendungen verknüpft werden.

Der Baum gibt Orientierung.

Die Querverbindungen bilden das Netz der Zusammenhänge.


Die wichtigsten Bereiche

[Kachelbereich mit kurzen Einführungen]

Projekt und Arbeitsweise

Hier wird erklärt:

  • was diese Wissensbasis ist,
  • wie sie verwendet wird,
  • wie neue Inhalte eingeordnet werden,
  • nach welchen Qualitätsmaßstäben gearbeitet wird,
  • und wie Veränderungen nachvollziehbar bleiben.

Dieser Bereich dient zugleich als Einführung für neue Mitwirkende und für digitale Systeme, die später mit der Wissensbasis arbeiten.


Gemeinsames Wissen

Hier werden Inhalte gesammelt, die nicht nur zu einem einzelnen Projekt gehören.

Dazu zählen beispielsweise:

  • grundlegende Definitionen,
  • zentrale Gedanken,
  • Haltungen,
  • Begriffe,
  • Schlüsselsätze,
  • Werkzeuge des Verstehens,
  • Bilder und Metaphern,
  • wissenschaftliche Grundlagen,
  • offene Fragen.

Ein Gedanke wird möglichst nur einmal grundlegend beschrieben und kann anschließend in verschiedenen Projekten oder Veröffentlichungen verwendet werden.


Arbeitsgebiete

Hier werden größere Themen- und Entwicklungsfelder geordnet.

Dazu können unter anderem gehören:

  • Biologische Medizin,
  • ESANTIS,
  • medizinische Praxis,
  • Lebensökologie,
  • Erkenntnisbaum,
  • Gesundheit und Prävention,
  • weitere zukünftige Projekte.

Jedes Arbeitsgebiet kann seinen eigenen inneren Baum entwickeln und zugleich auf gemeinsame Grundlagen zurückgreifen.


Veröffentlichungen und Anwendungen

Hier wird sichtbar, wie grundlegende Inhalte in unterschiedlichen Formen verwendet werden.

Zum Beispiel:

  • auf einer Homepage,
  • in einer Patienteninformation,
  • in einem Vortrag,
  • in einem Buch,
  • in einer Fortbildung,
  • in einer App,
  • in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung.

Eine ausführliche Grunddefinition kann dadurch mehrere angepasste Fassungen erhalten, ohne dass ihr Ursprung verloren geht.


Werkstatt

Die Werkstatt ist der Ort für Unfertiges.

Hier dürfen Gedanken:

  • noch unklar sein,
  • miteinander konkurrieren,
  • kritisch geprüft werden,
  • als Hypothese bestehen,
  • zurückgestellt,
  • überarbeitet,
  • oder später verworfen werden.

Nicht jeder Gedanke muss sofort Teil des Fundaments werden.

Die Werkstatt schützt die Wissensbasis vor vorschneller Festlegung und zugleich wertvolle Ideen vor dem Vergessen.


Eingangsfach

Das Eingangsfach nimmt vorhandenes Rohmaterial auf.

Dazu können gehören:

  • frühere Gesprächsverläufe,
  • alte Textfassungen,
  • Notizen,
  • Dokumente,
  • Vorschläge,
  • wissenschaftliche Quellen,
  • Rückmeldungen von Mitwirkenden.

Diese Einreichungen werden nicht einfach nur archiviert.

Sie werden schrittweise gelesen, ausgewertet und in einzelne Fundstücke zerlegt.


Vom Rohmaterial zur geordneten Erkenntnis

[Prozessgrafik oder horizontale Schrittfolge]

1. Einreichen

Ein Gespräch, ein Dokument oder ein Textentwurf wird in das Eingangsfach aufgenommen.

2. Verstehen

Der gesamte Zusammenhang wird zunächst gelesen und inhaltlich erfasst.

3. Fundstücke erkennen

Aus dem Material werden mögliche Bestandteile herausgearbeitet, zum Beispiel:

  • Definitionen,
  • Grundsätze,
  • Schlüsselsätze,
  • erklärende Absätze,
  • Metaphern,
  • Beispiele,
  • Kritik,
  • offene Fragen,
  • Verbesserungsvorschläge.

4. Einordnen

Jedes Fundstück erhält einen Vorschlag, an welcher Stelle des Wissensbaums es sinnvoll verwendet werden könnte.

5. Prüfen

Es wird geprüft:

  • Ist der Gedanke bereits vorhanden?
  • Ist er eine Ergänzung?
  • Ist er eine bessere Formulierung?
  • Widerspricht er einer bestehenden Aussage?
  • Sollte er einen neuen Knoten bilden?
  • Gehört er zunächst in die Werkstatt?

6. Weiterentwickeln

Aus einem oder mehreren Fundstücken kann eine neue Fassung eines bestehenden Textes oder ein neuer Wissensknoten entstehen.

7. Freigeben

Keine vorgeschlagene Änderung wird unbemerkt übernommen.

Sie wird zunächst sichtbar gemacht und erst nach einer bewussten Freigabe Teil der Wissensbasis.

8. Nachvollziehbar bewahren

Frühere Fassungen bleiben erhalten.

So kann jederzeit nachvollzogen werden, wie ein Gedanke entstanden ist und wie er sich verändert hat.


Unterschiedliche Arten von Wissen

[Kachelbereich]

Nicht jeder gute Satz ist eine Definition.

Nicht jeder wertvolle Gedanke ist ein Lehrsatz.

Deshalb unterscheidet die Wissensbasis verschiedene Formen.

Definitionen

Sie beschreiben möglichst präzise, was ein Begriff innerhalb des Denkmodells bedeutet.

Grundsätze

Sie halten tragende und möglichst dauerhafte Aussagen fest.

Ausführliche Darstellungen

Sie entfalten einen Gedanken, erklären Zusammenhänge und machen ihn nachvollziehbar.

Werkzeuge des Verstehens

Sie helfen, komplexe Gedanken leichter zu erfassen.

Dazu gehören:

  • Schlüsselsätze,
  • prägnante Satzkombinationen,
  • Analogien,
  • Bilder,
  • Metaphern,
  • anschauliche Beispiele.

Hypothesen

Sie benennen plausible, aber noch nicht abschließend geklärte Zusammenhänge.

Kritik und Gegenpositionen

Sie prüfen bestehende Aussagen und schützen vor Selbstbestätigung und gedanklicher Verengung.

Offene Fragen

Sie machen sichtbar, wo weiteres Nachdenken, Beobachten oder Forschen notwendig ist.

Anwendungen

Sie übertragen grundlegende Gedanken auf konkrete Projekte, Texte, Technologien oder medizinische Situationen.


Zuerst richtiger, später kürzer

[Hervorgehobener Grundsatz]

Ein Text wird nicht zuerst gekürzt.
Er wird zuerst richtiger.

Verständlichkeit entsteht nicht immer durch möglichst wenige Worte.

Manche zusätzlichen Sätze:

  • öffnen einen Zusammenhang,
  • verhindern ein Missverständnis,
  • machen einen abstrakten Gedanken plastisch,
  • oder ermöglichen erst echtes Verstehen.

Darum werden Inhalte zunächst auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Verständlichkeit geprüft.

Erst später können daraus unterschiedliche Fassungen entstehen:

  • eine ausführliche Grundlage,
  • eine mittlere Fassung,
  • eine kurze Einführung,
  • ein Schlüsselsatz,
  • eine Kachel,
  • eine Grafik,
  • oder eine Erklärung für Patienten.

Die Wirklichkeit hat Vorrang

Diese Wissensbasis versteht sich nicht als abgeschlossenes System.

Ihre Inhalte dürfen sich verändern, wenn:

  • neue Beobachtungen,
  • bessere Argumente,
  • wissenschaftliche Erkenntnisse,
  • praktische Erfahrungen,
  • oder ein tieferes Verständnis

eine Überarbeitung notwendig machen.

Die Bereitschaft zur Revision ist dabei kein Zeichen von Schwäche.

Sie ist Ausdruck von Wahrhaftigkeit.

[Hervorgehobener Leitsatz]

Nicht die Treue zu einer bisherigen Formulierung ist entscheidend.
Entscheidend ist die Treue zur Wirklichkeit.


Eine Geschichte ohne verborgenes Löschen

Die Wissensbasis soll wachsen können, ohne ihre eigene Geschichte zu verlieren.

Darum gilt:

  • Frühere Fassungen bleiben auffindbar.
  • Neue Fassungen werden als neue Versionen angelegt.
  • Änderungen erhalten eine Begründung.
  • Verschiebungen im Baum werden protokolliert.
  • Quellen und ursprüngliche Fundstellen bleiben verknüpft.
  • Wiederherstellungen erzeugen ebenfalls eine neue Version.

So kann Wissen weiterentwickelt werden, ohne dass seine Entstehung unsichtbar wird.


Eine Grundlage für mehrere Projekte

Diese Wissensbasis gehört nicht nur zu einer einzelnen Website.

Sie kann Inhalte für unterschiedliche Arbeitsgebiete und Veröffentlichungen bereitstellen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Biologische Medizin,
  • ESANTIS,
  • medizinische Praxis,
  • dr.-schneidert.de,
  • Esantera,
  • Vorträge,
  • Bücher,
  • Patienteninformationen,
  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Ein gemeinsamer Gedanke kann dadurch an einem Ort sorgfältig entwickelt und anschließend in mehreren Zusammenhängen verwendet werden.


Zusammenarbeit zwischen Mensch und digitalem Werkzeug

Die Wissensbasis soll eine Zusammenarbeit ermöglichen, bei der digitale Systeme nicht die Kontrolle übernehmen, sondern beim Ordnen, Vergleichen und Weiterentwickeln helfen.

Ein digitales System kann beispielsweise:

  • alte Texte lesen,
  • Fundstücke erkennen,
  • Wiederholungen sichtbar machen,
  • mögliche Zielknoten vorschlagen,
  • neue Textfassungen entwerfen,
  • Kritik simulieren,
  • Veränderungspakete erzeugen.

Die Entscheidung über die Übernahme bleibt beim Menschen.

[Hervorgehobener Leitsatz]

Digitale Werkzeuge dürfen Erkenntnis unterstützen.
Verantwortung und Freigabe bleiben menschlich.


Der Wissensbaum

[Hier das WordPress-Plugin beziehungsweise den Shortcode für den Wissensbaum einfügen]

Kurze Einführung oberhalb des Baumes:

Der folgende Wissensbaum befindet sich im Aufbau. Einige Bereiche enthalten bereits ausführliche Texte, andere zunächst nur vorbereitete Strukturen. Der Entwicklungsstand ist bewusst sichtbar.

Die Wissensbasis wächst nicht dadurch, dass möglichst schnell alle Felder gefüllt werden.

Sie wächst dadurch, dass Gedanken sorgfältig geprüft, eingeordnet und nachvollziehbar weiterentwickelt werden.


Mitwirken

[Optionaler späterer Bereich]

Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fachkenntnissen können später:

  • Ergänzungen vorschlagen,
  • bestehende Texte kritisch prüfen,
  • Quellen beisteuern,
  • Gegenpositionen formulieren,
  • Anwendungen entwickeln,
  • oder auf bisher blinde Flecken hinweisen.

Vorschläge verändern die veröffentlichte Wissensbasis nicht unmittelbar.

Sie werden zunächst im Eingangsfach oder in der Werkstatt sichtbar und anschließend geprüft.


Eine offene Einladung

Diese Wissensbasis möchte nicht behaupten, bereits alles verstanden zu haben.

Sie möchte einen Ort schaffen, an dem gemeinsames Verstehen möglich wird.

Einen Ort, an dem:

  • Erkenntnisse nicht verloren gehen,
  • neue Gedanken nicht vorschnell festgeschrieben werden,
  • Kritik willkommen ist,
  • Sprache sorgfältig verwendet wird,
  • und frühere Einsichten durch bessere Erkenntnisse weiterentwickelt werden dürfen.

[Abschlussbereich]

Wissen bleibt lebendig, wenn es sich erinnern, prüfen, verbinden und verändern kann.

Diese Wissensbasis ist eine Einladung, genau daran mitzuwirken.